Klassenlager 6. Klasse
Freitag
Und schon kam der letzte Tag … Wir mussten vor dem Morgenessen bereits die Koffer möglichst fertig packen, die Betten abziehen und alles wieder an seinen Platz zurückstellen. Die Bettanzüge konnten wir in einen Container im Keller durch den Gang des Treppenhauses werfen. Es waren nicht alle so gut darin, deshalb mussten zwei Schüler unten Wache stehen und helfen. Nach dem kurzen Zmorgen standen Putzen und Aufräumen an. Alle haben tatkräftig mitgeholfen und Dank der tollen Organisation von Frau Gmür ging alles super auf, sodass wir ohne Stress rechtzeitig auf das Zügli konnten und uns von „SCHÖNolier“ verabschieden konnten. Am Bahnhof von Nyon hatten wir noch 20‘ Zeit bis der Zug kam. Wir nutzten die Gelegenheit, das Theaterskript hervorzuholen, welches wir die ganze Woche mitschleppten. Wir übten den Text so gut es am Bahnhof ging.
Da kam der Zug und wir fuhren nach Bern. In Bern angekommen, teilten wir uns in Dreiergruppen ein. Wir bekamen einen Stadtplan und Fragen zu den eingezeichneten Orten. Als erstes suchten wir selbständig den Weg zum Zytgloggenturm. Die nächste Etappe führte zum Berner Münster. Wir kletterten die vielen Treppen zum Glockenturm hoch. Direkt neben den riesigen Glocken warteten wir aufgeregt auf den Glockenschlag, da es kurz vor 13 Uhr war. Um 2 nach 13 Uhr erfuhren wir vom Internet, dass das Münster nur zweimal am Tag klingelt. Wir konnten die Finger also wieder aus den Ohren nehmen und stiegen die restlichen Tritte hoch. Oben angekommen erwartete uns ein beeindruckendes Panorama. Wir konnten die ganze Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten von oben bestaunen. Doch die Höhe machten einigen zu schaffen und wir gingen wieder runter. Die letzte Etappe wartete auf uns. In der brennenden Sonne liefen wir zum Bärengraben. Die Bären waren ebenfalls erschöpft von der Sonne. Wir beobachteten sie nur kurz, die Sonne war einfach zu stark. Im vollgestopften Bus fuhren wir wieder in den Stadtkern, um den Budesplatz zu besichtigen. Dort bauten sie gerade alles für das Stadtfest auf, leider konnten wir uns nicht an den Wassersprenklern abkühlen, da sie wegen der Feststände nicht eingeschaltet waren. Eine andere Erfrischung musste her: Die ganze Klasse ging in einen riesigen Migros mit Frau Gmür und Frau Gut. Jeder durfte ein Glace oder ein Getränk bei den Lehrerinnen in den Einkaufskorb legen. Einige gönnten sich noch anderes mit ihrem Sackgeld. Auch das war ein tolles Erlebnis.
Dann ging es zurück an den grossen Berner Bahnhof. Wir suchten unseren reservierten Sektor und warteten brav am Gleis. Doch als der Zug ankam, waren nur 1. Klasse Abteile in unserem Sektor. Wir liefen so weit nach vorne, bis der erste 2. Klasswagen kam - und das war lange. Da der Zug bald abzufahren drohte, stiegen wir im ersten Wagon ein, was definitv ein Fehler war, denn die Wagen waren alle vollgestopft. Es gab fast keine Möglichkeit, sich nach vorne oder nach hinten zu bewegen. Also setzten wir uns in den Gang. Einige mussten die ganze Stunde stehen. In Zürich angekommen, konnten wir zum Glück in einen Zug umsteigen, in dem wir unser eigenes Abteil hatten. Wir waren alle ziemlich übermüdet und überdreht. Umso besser, dass die Fahrt bald zu Ende war.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge kamen wir in Lütisburg an - mit vielen lustigen und tollen Erinnerungen an eine unvergessliche Woche und voller Dankbarkeit, dass wir diese Woche erleben durften.
Donnerstag
Als wir Frühstück gegessen hatten, machten wir uns bereit um zu wandern. Wir gingen mit einem Zug zum Startpunkt. Als wir dort waren liefen wir los. Wir wanderten ca. 1.5 Stunden bis zu der Zmittagspause. Dort brachten sie uns Pizza. Sie war sehr lecker. Als wir fertig gegessen haben, liefen wir zum Footgolfplatz. Es gab verschiedene Posten. Wir teilten uns in Gruppen auf und zogen los. Das Footgolf spielen war richtig cool. Anschliessend gab es noch für jeden ein Glace. Dann liefen wir zum Bahnhof. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug zurück nach Genolier. Im Lagerhaus angekommen konnten wir noch machen was wir wollten. Um halb sieben gab es Znacht. Zur Vorspeise gab es Bruscetta, zur Hauptspeise gab es Fajitas und zum Dessert Schokofrüchte. Es war sehr lecker. Dann um ca. halb acht begann die Disco. Wir tanzten bis um ca. zwanzig nach neun. Dann machten wir es uns bequem und schauten die zweite Halbzeit des WM-Match der Schweiz. Immer wenn es ein Tor für die Schweiz gab, jubelten wir wie gestört. Als das Spiel fertig war, machten wir uns bettfertig und gingen ins Bett.





























































































































































































