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Klassenlager 6. Klasse

16. Juni 2026, 10.15 Uhr

Freitag

Und schon kam der letzte Tag … Wir mussten vor dem Morgenessen bereits die Koffer möglichst fertig packen, die Betten abziehen und alles wieder an seinen Platz zurückstellen. Die Bettanzüge konnten wir in einen Container im Keller durch den Gang des Treppenhauses werfen. Es waren nicht alle so gut darin, deshalb mussten zwei Schüler unten Wache stehen und helfen. Nach dem kurzen Zmorgen standen Putzen und Aufräumen an. Alle haben tatkräftig mitgeholfen und Dank der tollen Organisation von Frau Gmür ging alles super auf, sodass wir ohne Stress rechtzeitig auf das Zügli konnten und uns von „SCHÖNolier“ verabschieden konnten. Am Bahnhof von Nyon hatten wir noch 20‘ Zeit bis der Zug kam. Wir nutzten die Gelegenheit, das Theaterskript hervorzuholen, welches wir die ganze Woche mitschleppten. Wir übten den Text so gut es am Bahnhof ging.

Da kam der Zug und wir fuhren nach Bern. In Bern angekommen, teilten wir uns in Dreiergruppen ein. Wir bekamen einen Stadtplan und Fragen zu den eingezeichneten Orten. Als erstes suchten wir selbständig den Weg zum Zytgloggenturm. Die nächste Etappe führte zum Berner Münster. Wir kletterten die vielen Treppen zum Glockenturm hoch. Direkt neben den riesigen Glocken warteten wir aufgeregt auf den Glockenschlag, da es kurz vor 13 Uhr war. Um 2 nach 13 Uhr erfuhren wir vom Internet, dass das Münster nur zweimal am Tag klingelt. Wir konnten die Finger also wieder aus den Ohren nehmen und stiegen die restlichen Tritte hoch. Oben angekommen erwartete uns ein beeindruckendes Panorama. Wir konnten die ganze Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten von oben bestaunen. Doch die Höhe machten einigen zu schaffen und wir gingen wieder runter. Die letzte Etappe wartete auf uns. In der brennenden Sonne liefen wir zum Bärengraben. Die Bären waren ebenfalls erschöpft von der Sonne. Wir beobachteten sie nur kurz, die Sonne war einfach zu stark. Im vollgestopften Bus fuhren wir wieder in den Stadtkern, um den Budesplatz zu besichtigen. Dort bauten sie gerade alles für das Stadtfest auf, leider konnten wir uns nicht an den Wassersprenklern abkühlen, da sie wegen der Feststände nicht eingeschaltet waren. Eine andere Erfrischung musste her: Die ganze Klasse ging in einen riesigen Migros mit Frau Gmür und Frau Gut. Jeder durfte ein Glace oder ein Getränk bei den Lehrerinnen in den Einkaufskorb legen. Einige gönnten sich noch anderes mit ihrem Sackgeld. Auch das war ein tolles Erlebnis.

Dann ging es zurück an den grossen Berner Bahnhof. Wir suchten unseren reservierten Sektor und warteten brav am Gleis. Doch als der Zug ankam, waren nur 1. Klasse Abteile in unserem Sektor. Wir liefen so weit nach vorne, bis der erste 2. Klasswagen kam - und das war lange. Da der Zug bald abzufahren drohte, stiegen wir im ersten Wagon ein, was definitv ein Fehler war, denn die Wagen waren alle vollgestopft. Es gab fast keine Möglichkeit, sich nach vorne oder nach hinten zu bewegen. Also setzten wir uns in den Gang. Einige mussten die ganze Stunde stehen. In Zürich angekommen, konnten wir zum Glück in einen Zug umsteigen, in dem wir unser eigenes Abteil hatten. Wir waren alle ziemlich übermüdet und überdreht. Umso besser, dass die Fahrt bald zu Ende war.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge kamen wir in Lütisburg an - mit vielen lustigen und tollen Erinnerungen an eine unvergessliche Woche und voller Dankbarkeit, dass wir diese Woche erleben durften.

Donnerstag 

Als wir Frühstück gegessen hatten, machten wir uns bereit um zu wandern. Wir gingen mit einem Zug zum Startpunkt. Als wir dort waren liefen wir los. Wir wanderten ca. 1.5 Stunden bis zu der Zmittagspause. Dort brachten sie uns Pizza. Sie war sehr lecker. Als wir fertig gegessen haben, liefen wir zum Footgolfplatz. Es gab verschiedene Posten. Wir teilten uns in Gruppen auf und zogen los. Das Footgolf spielen war richtig cool. Anschliessend gab es noch für jeden ein Glace. Dann liefen wir zum Bahnhof. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug zurück nach Genolier. Im Lagerhaus angekommen konnten wir noch machen was wir wollten. Um halb sieben gab es Znacht. Zur Vorspeise gab es Bruscetta, zur Hauptspeise gab es Fajitas und zum Dessert Schokofrüchte. Es war sehr lecker. Dann um ca. halb acht begann die Disco. Wir tanzten bis um ca. zwanzig nach neun. Dann machten wir es uns bequem und schauten die zweite Halbzeit des WM-Match der Schweiz. Immer wenn es ein Tor für die Schweiz gab, jubelten wir wie gestört. Als das Spiel fertig war, machten wir uns bettfertig und gingen ins Bett.

Mittwoch
Am dritten Tag fuhren wir mit dem Zug und der Metro nach Lausanne. Dort angekommen, mussten wir eine ewig lange Treppe hochsteigen. Dann teilten wir uns in Gruppen auf und bestritten eine Schnitzeljagd mit dem iPad quer durch Lausanne. Es war sehr heiss und streng. 

Am Mittag bekamen alle eine 10er Note und durften sich selbst Mittagessen besorgen. In der Badi Lausanne genossen wir das kühle Wasser und die Sonne. Einige erwischte leider etwas Sonnenbrand. 

In der vollgestopften Metro fuhren wir wieder zurück nach Lausanne und dann nach Genolier. Es war ein lustiger, schöner aber auch anstrengender Tag.

Zum Abendessen gab es ein tolles Salatbuffet und Schnitzel mit aussergewöhnlichen Pommes. Wieder gestärkt, ging es ab in den Wald. Versteckis-Fangis war angesagt. Alle gaben vollen Einsatz und rannten wie wild im Wald herum. So waren alle richtig müde und froh, dass sie nachher geduscht ins Bett konnten. 
Dienstag
Wir wurden um 7:30 Uhr geweckt. Dann haben wir gefrühstückt. Nach dem Frühstück waren wir wandern auf dem Tobleronenweg in Richtung Genfersee. Als wir ankamen, konnten wir baden gehen und durfte selber entscheiden, wann wir zum Mittag essen. Es gab Nudelsalat, der uns mit dem Auto gebracht wurde.

Das Wasser war angenehm kühl. Es hatte ein Floss und eine grosse Plastikröhre. Dort zu spielen war sehr lustig. Doch das lustigste war das Ballspiel im Wasser, an dem fast die ganze Klasse ziemlich lang mitspielte.

Vor Ort assen wir ein leckeres Eis. Danach liefen wir zu einem Museeum, in dem es um frühere Zeiten ging.

Zum Abendessen machte die Kochgruppe einen Apero und kochte Spaghetti Bolognese. Es gab kein bestimmtes Abendprogramm, wir spielten Spiele wie Spikeball, Badminton und Volleyball.
Montag 
Um 07.45 Uhr trafen wir uns beim MZG Lütisburg. Wir gaben unsere Koffer ab und schon ging es los! Mit dem Postauto und dem Zug fuhren wir nach Nyon. Dort machten wir zuerst einen Postenlauf. Wir mussten verschiedene Orte auf Französisch suchen und fotografieren. Danach durften wir noch in der Stadt herumlaufen oder shoppen gehen.

Nach zwei Stunden machten wir uns auf den Weg nach Genolier. Zuerst mit dem Zug und dann mussten wir noch etwas zum Lagerhaus laufen. Im Lagerhaus angekommen, durften wir zuerst unsere Zimmer einrichten und Zvieri essen. Danach hatten die meisten Freizeit bis zum Abendessen, ausser die Kochgruppe. Denn diese Gruppe durfte das Abendessen kochen. Zur Vorspeise gab es einen Sommersalat und zum Hauptgang gab es bunte Knöpfli, Rahmschnitzel und Gemüse.

Nach dem Abendessen liefen wir alle zum Sportplatz, denn dort fand unser Abendprogramm statt. Wir spielten Fussball und Volleyball. Dort assen wir auch unser Dessert, es gab Schokoladenmousse. Nachdem wir wieder zurückgelaufen sind, mussten wir schlafen gehen. Alle machten sich bettfertig, gingen duschen und schon bald schliefen die meisten müde ein.