Corona-Schutzkonzept
(gültig ab dem 6. Dezember 2021)

Neue Corona-Massnahmen gültig ab dem 6. Dezember 2021

Der Bundesrat hat am Freitag, 3. Dezember 2021, neue Massnahmen gegen das Corona-Virus beschlossen. Diese traten am Montag, 6. Dezember 2021 in Kraft. Das Schutzkonzept der Primarschule Lütisburg wurde entsprechend angepasst.

  • Ausweitung der Zertifikatspflicht: Die Zertifikatspflicht gilt neu für alle öffentlichen Veranstaltungen sowie alle sportlichen und kulturellen Aktivitäten in Innenräumen für Personen ab 16 Jahren. Die bestehende Ausnahme für beständige Gruppen unter 30 Personen wurde aufgehoben. Die einzige Ausnahme sind obligatorische Elternabende und individuelle Unterrichtsbesuche. Die maximale Anzahl Personen ist auf 50 Personen beschränkt und die Kontaktdaten müssen erhoben werden.
  • Schulbesuchstage: Sind neu ebenfalls zertifikatspflichtig.
  • Veranstaltungen im Freien: Hier gilt neu ab 300 Teilnehmenden eine Zertifikatspflicht. Bisher lag die Grenze bei 1000 Teilnehmenden.

Vorgehen ab zwei laborbestätigten positiven Fällen in einer Klasse innerhalb von 10 Tagen

Ab zwei laborbestätigten positiven Fällen in einer Klasse innerhalb von 10 Tagen, ordnet das Kantonsarztamt eine Ausbruchstestung an. Die Testung kann sich je nach Situation auf eine Klasse, mehrere Klassen oder die Lehrerschaft beschränken oder aber alle Personen einer Schule betreffen. Die Eltern werden vorgängig über die Testung informiert und müssen dieser zustimmen. Bis zur Testung gilt eine Maskenpflicht für die betroffenen Klassen. Die Kinder besuchen weiterhin den Unterricht; in der Freizeit gilt für sie bis zum Vorliegen der Testresultate aber eine Quarantäne.

Bei zwei oder mehr zusätzlich positiv getesteten Kindern in einer Klasse findet eine Nachtestung ungefähr am Tag 7 nach dem letzten Kontakt statt. Bis dahin gilt weiterhin eine Maskenpflicht, ebenso die Quarantäne ausserhalb der Unterrichtszeit. Wird nur ein Kind in der Klasse zusätzlich positiv getestet, gibt es keine Nachtestung und die Maskenpflicht wird aufgehoben. Die Kinder und Eltern achten weiterhin auf Symptome. Falls sie symptomatisch werden, sollen sie sich testen lassen.

Wichtigste Grundregeln

  • regelmässiges und häufiges Händewaschen
  • Verzicht auf Händeschütteln
  • in Taschentuch oder Armbeuge husten oder niesen
  • 1,5 Meter Abstand (unter Erwachsenen / Kind - Erwachsene)
  • Maskenpflicht für alle erwachsenen Personen in allen Innenräumen
  • regelmässig und ausgiebig Räume lüften
  • bei Krankheitssymptomen unbedingt zu Hause bleiben bzw. umgehend nach Hause gehen

Vorgehen bei Kindern mit Krankheits- und Erkältungssymptomen

Die Deutschschweizer Volksschulämter haben zusammen mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) das Vorgehen bei Krankheits- und Erkältungssymptomen überarbeitet und in einem aktualisierten Merkblatt festgehalten. Dieses Merkblatt ist gültig bis im März 2022 und basiert auf dem aktuellen Kenntnisstand zur Virusausbreitung bei Kindern. Oberstes Ziel bleibt (weiterhin) die Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts.

Vorgehen bei Kindern im Kindergarten

Das Vorgehen bei Kindergartenkindern wurde nur leicht angepasst. Es wird weiterhin unterschieden zwischen leichten Erkältungssymptomen sowie starkem Husten und/oder Fieber (vgl. erste Seite des Merkblattes):   

  • Das Kind hat leichte Erkältungssymptome (Schnupfen und/oder Halsweh mit/ohne leichten Husten ohne Fieber): Wenn es dem Kind gut geht, darf es den Kindergarten besuchen
  • Das Kind hat starken Husten und/oder Fieber über 38.5 Grad
  • Dem Kind geht es ansonsten gut: Das Kind bleibt zu Hause. Es darf wieder in den Kindergarten, wenn innerhalb von drei Tagen eine deutliche Besserung eintritt und es 24 Stunden fieberfrei ist.
  • Dem Kind geht es nicht gut: Wenn das Kind weitere Symptome hat wie Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen oder einen Verlust des Geschmack- und Geruchssinns, sollte die Ärztin / der Arzt des Kindes kontaktiert Sie oder er entscheidet zusammen mit den Eltern über das weitere Vorgehen und, ob ein Test gemacht werden soll. Das Kind kann wieder in den Kindergarten, wenn es ihm gut geht und es 24 Stunden fieberfrei ist (oder die Isolation im Fall eines positiven Tests beendet ist).
Vorgehen bei Kindern der Primarstufe

Das Vorgehen bei älteren Kindern wurde angepasst. Hier gelten neu grundsätzlich die gleichen Kriterien wie bei Erwachsenen:

Treten Symptome auf, die mit COVID-19 vereinbar sind, soll das Kind zu Hause bleiben. Es wird empfohlen, dass sich das Kind bei einer Ärztin / einem Arzt testen lässt. Fällt der Test positiv aus, muss es in die Isolation. Wird das Kind negativ getestet, gilt das gleiche Vorgehen wie bei den Kindergartenkindern. Das Kind darf mit leichten Erkältungssymptomen in die Schule unter der Voraussetzung, dass es 24 Stunden fieberfrei ist und es ihm gut geht (vgl. zweite Seite des Merkblattes).

Zusätzliche Hinweise zum Vorgehen bei Kindern der Primarstufe:

  • Als Symptome, die mit COVID-19 vereinbar sind, gelten grundsätzlich auch Schnupfen sowie (leichter) Husten.
  • Beim Merkblatt handelt es sich um eine Empfehlung. Es bleibt den Eltern überlassen, ob sie ihr Kind bei leichten Erkältungssymptomen zu Hause behalten und testen lassen.
  • Das BAG empfiehlt im Merkblatt einen Test bei der Ärztin / beim Arzt. Von Selbsttest wird aufgrund der geringen Zuverlässigkeit abgeraten. Denkbar sind sicher auch Schnelltests oder Speicheltests in einer Apotheke oder einer Drogerie (Stand Ende Oktober bieten beispielweise die Ameisen Apotheke in Flawil sowie die Apodro Drogerie in Bazenheid Spuck bzw. Speicheltests an). Anders als bei Schnelltests, handelt es sich bei den Spuck- bzw. Speicheltests um einen PCR-Test, der im Labor ausgewertet werden muss. Bei einem solchen Test dauert es daher länger, bis das Resultat vorliegt. Gut zu wissen: Die Kosten für einen Test bei Symptomen (auch leichten Erkältungssymptomen) werden weiterhin durch den Bund übernommen.

pdfMerkblatt «Vorgehen bei Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern im Kindergarten / Vorgehen bei Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen der Primar- und Oberstufe»

Eine Unterstützung zum Vorgehen bei Symptomen finden Eltern zudem auf www.coronabambini.ch 

Ansprechpersonen bezüglich Coronavirus an der Primarschule Lütisburg

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an diese Personen:

  • Remo Walder, Schulleitung: 071 931 25 79
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  • Barbara Erni Kuhn, Schulrätin: 076 503 24 96
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
  • Schulhaus Neudorf
    Flawilerstrasse 27
    9604 Lütisburg

  • 071 931 25 79

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